Heute geht es wieder ein Stückchen weiter auf unserer
Kreuzfahrt durch das
östliche Mittelmeer.
Der schönste Landgang dieser Reise hat uns auf die
Insel Santorin in der südlichen Ägäis geführt.
Besucht haben wir den Hauptort Fira und das Dorf Oia, die beide ca. 300 m über dem Abgrund am Rand der Caldera "hängen".
Nachdem Santorin keinen Hafen zum Anlegen der großen Schiffe hat, bleiben diese in der Caldera - also im Inneren des Vulkankraters stehen und man fährt mit Tenderbooten an Land.
Von dort ging es zuerst einmal mit dem Bus nach oben.
Die Orte selbst kann man gut zu Fuß besuchen und hat an jeder Ecke wunderbare Einblicke in Gärten, auf Terrassen oder hinunter auf das Meer.
Wir hatten großes Glück am sehr frühen Morgen austendern zu können, weil wir zu diesem Zeitpunkt das einzige Schiff waren.
Oftmals sind im Hochsommer bis zu 15 Schiffe pro Tag im Vulkankessel und nachdem die Kreuzfahrtschiffe ihre eigenen Boote nicht zu Wasser lassen dürfen -
besteht ein richtiger Andrang auf die Tenderboote der Insel.
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| Tenderboote |
Die Orte haben nur wenige Bewohner und es ist alles auf den Tourismus ausgerichtet und es wird wohl jede Besenkammer vermietet.
Gerne würde ich mich auch einmal in einem dieser kleinen schnuckeligen Hotels,
mit den reizenden Terrassen und Pools einquartieren und von dort aus den Sonnenuntergang beobachten. Das stelle ich mir ganz toll vor!
Diese vierbeinigen Inselbewohner haben den Sonnenuntergang auf ihrer Insel wohl schon zigmal erlebt und genießen ganz entspannt den Trubel.
Den Weg zurück vom Berg zur Anlegestelle der Boote kann man entweder zu Fuß oder auf dem Rücken eines Maultieres zurücklegen.
Ich wollte beides nicht ( die armen Tieren müssen ohnehin genügend andere gut genährte Kreuzfahrttouristen schleppen ) und auch nicht über den stinkenden Trampelweg nach unten gehen.
Die Alternative ist die Gondel die vom Ort nach unten zur Wasserkante führt.
Darauf ist unsere Wahl gefallen - und das hatte nichts damit zu tun, dass sie von einer
österreichischen Herstellerfirma ist, die weltweit zahlreiche dieser bequemen Verbindungen zwischen Stadtteilen, auf Berge oder übers Wasser baut.
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Mit einem letzten Blick zurück verlassen wir wehmütig den zauberhaften Ort und nehmen uns vor, hier her wieder einmal zurückzukehren.
Auch wenn wir gerne länger geblieben wären, das Schiff fährt weiter.
Route: Östliches Mittelmeer
Venedig - Bari - Katakolon - Santorin - Mykonos - Athen - Korfu - Dubrovnik - Venedig
Ich hoffe, ihr habt bis zum Schluss durchgehalten bei dieser Bilderflut und seid
nächstes Mal wieder dabei!
Bis bald,
Ingrid